Augen auf beim Welpenkauf!

Der Hovawart genießt den Ruf, einer der gesündesten Rassehunde zu sein. In vielen Gesprächen mit Interessenten stellen wir fest, dass Gesundheit und Wesen den Ausschlag geben, sich für einen Hund der Rasse Hovawart zu entscheiden. Unsere Züchter und Zuchtverantwortlichen verfolgen das gemeinsame Ziel, das Auftreten von Erbkrankheiten möglichst zu vermeiden und die rassetypischen Eigenschaften zu erhalten, damit der Hovawart auch in Zukunft diesen guten Ruf verdient!

Um dieses Ziel zu erreichen, sind strenge Zuchtvorschriften einzuhalten. Jede einzelne Verpaarung wird vor Genehmigung des Deckaktes genau geprüft.

Unsere verantwortungsbewussten Züchter achten darauf, dass möglichst viele Hunde bei Nachzuchtbeurteilungen vorgestellt werden. Die dort erfassten Daten werden von den Zuchtverantwortlichen in einer Datenbank gesammelt und dienen als Basisinformationen für weitere Verpaarungen.

Wir distanzieren uns ausdrücklich von Züchtern, die nicht bereit sind, diese gemeinsam erarbeiteten Regularien einzuhalten. Nur Hovawarte, die in allen 3 Bereichen also Gesundheit, Wesen und Exterieur unsere Zuchtvorschriften erfüllen, erhalten eine Zuchtzulassung. Erhält ein Hovawart eine solche nicht, so ist er für die Zucht ungeeignet!

Mit blinder Vermehrung ist weder Ihnen als Welpenkäufer noch der Rasse Hovawart und schon gar nicht den Welpen selbst gedient.

Nähere Informationen zu unseren Zuchtbestimmungen finden sie auf unserer Homepage im Bereich Zucht. Für Fragen steht ihnen unser Zuchtwart samt Stellvertreterteam sowie die Welpenvermittlung gerne zur Verfügung!

Ausführungsbestimmungen verstorbene / tot geborene Welpen

Vom Wurfgeschwister zum Familienmitglied

Am 22.Februar 2016 findet im HS B ab 17 Uhr ein Vortrag zu einem Thema das besonders für Hundezüchter von Relevanz ist statt:

Titel: "Welpenentwicklung: Vom Wurfgeschwister zum Familienmitglied"
von Urs Andreas Lüscher, Tierarzt und Verhaltensforscher aus der Schweiz.

Weitere Informationen

Studie zur Erblichkeit der degenerativen Myelopathie beim Hovawart

Studie zur Erblichkeit der degenerativen Myelopathie beim Hovawart

Exposé

Als Penetranz bezeichnet man in der Vererbungslehre die Wahrscheinlichkeit, mit welcher sich eine genetische Veranlagung im zugehörigen Erscheinungsbild widerspiegelt.

Einfach augedrückt, es handelt sich dabei um ein Maß, in wie weit sich eine Genveränderung tatsächlich bemerkbar macht.

Kommt es in allen Fällen zur Ausprägung des Merkmals, spricht man von vollständiger Penetranz. Trifft dies nur eingschränkt, bzw. kaum zu, handelt es sich um eine unvollständige Penetranz. Die Gründe hierfür sind in der Regel vielschichtiger Natur. Umwelteinflüsse oder kompensierende Gene/Co-Faktoren.

Wie man aus der Humangenetik weiß, gibt es zahlreiche Mutationsnachweise, die eine nahezu 100%ige Sicherheit in der Aussagekraft des ermittelten Genotyps liefern. Andererseits hat man auch herausgefunden, dass es daneben Erbleiden gibt, die einer vollständigen Penetranz nicht folgen. Diese Beobachtungen macht man mittlerweile auch bei bestimmten Gennachweisen beim Hund.

Speziell beim Hovawart stellt sich seit längerem die Frage, in wie weit eine bestimmte Mutation im SOD-1 Gen tatsächlich zum prognostizierten Krankheitsbild einer degenerativen Myelopathie passt.

Denn man hat Folgendes beobachtet:

  • Hovawarte, welche die SOD-1 Genmutation reinerbig tragen, erkranken nicht zwangsläufig!
  • Es wurden Fälle beschrieben, in welchen mischerbige Merkmalsträger erkranken!
  • Weiterhin ist es dazu gekommen, dass degenerative Myelopathie zwar festgestellt wurde, der Hund die relevante Mutation aber nicht besitzt!

Hieran anknüpfend steht es jedem Züchter offen, bei seinem Hund das SOD-1 Gen durchmustern zu lassen, zuchtlenkende Maßnahmen können hierauf aufbauend jedoch aktuell nicht zuverlässig getroffen werden.

Es sollte an dieser Stelle auch nicht unerwähnt bleiben, dass von einer gewissen "Dunkelziffer" in Bezug auf die vorgestellten "DM-Fälle" auszugehen ist, da nur eine Biopsie das sichere Resultat/Diagnose liefert.

Aufgrund dieses Hintergrundwissens beschäftigen sich mehrere Forschergruppen weiltweit mit der Suche nach weiter Gen-Loci bzw. Co-Faktoren, die den Ursachenkreis des Erbleidens eindeutiger erklären.

Artikel-Veröffentlichung:

Mit freundlicher Genehmigung von Frau Dr. Pfeiffer - UNI Kassel

Information zur Registrierungspflicht in der Heimtierdatenbank

Liebe Hovawartfreunde,

wissen Sie, ob Ihr Hovi in der Heimtierdatenbank registriert ist? Alle unsere Welpen müssen gechippt abgegeben werden. Danach ist eine Registrierung in der Heimtierdatenbank notwendig. Das kann jederzeit von Ihnen selber oder vom Tierarzt durchgeführt, respektive überprüft werden. Hier ein kleiner Auszug bzw. eine Anleitung dazu:

http://www.bmg.gv.at/home/Service/FAQ_Haeufige_Fragen_/Chip_Pflicht_Kennzeichnung_und_Registrierung_von_Hunden

Auszug:

Die Heimtierdatenbank - Registrierungsmöglichkeiten
Grundsätzlich existieren vier Möglichkeiten, um einen Hund in der Heimtierdatenbank zu melden:

  • Die Halterin/Der Halter selbst führt die Meldung online durch: dazu benötigt man eine aktivierte Bürgerkarte (per E-Card oder Handy) und eine gültige E-Mail-Adresse. Bei Verwendung der E-Card wird ein Kartenlesegerät benötigt. Der Einstieg erfolgt über http://heimtierdatenbank.ehealth.gv.at.
    Diese Meldung ist kostenlos und Sie haben die Möglichkeit, jegliche Änderungen Ihrer Daten selbst vorzunehmen.
  • Die Tierärztin/Der Tierarzt, die/der die Kennzeichnung vorgenommen hat, kann im Auftrag der Halterin/des Halters auch die Meldung vornehmen. Dies erfolgt über eine der privaten Datenbanken. Diese Variante ist kostenpflichtig. (Anmerkung € 16 – € 18)
  • Die Halterin/Der Halter kann die Daten an die zuständige Bezirksverwaltungsbehörde melden, die dann die Registrierung vornimmt. Die Bezirksverwaltungsbehörden können dafür Gebühren einheben. Es kann sich auch lohnen, bei ihrer Gemeinde nachzufragen, denn viele Gemeinden haben ebenfalls einen Zugang zur Heimtierdatenbank erhalten.
  • Des Weiteren kann die Meldung über sonstige Meldestellen erfolgen – dies kann unter Umständen auch ein Tierheim sein, welches seine Hunde bei der Aufnahme und Abgabe selbst meldet oder eine andere private Datenbank, die auch eine § 24a Meldung gemäß Tierschutzgesetz durchführt.

Bei einer Registrierung oder einem Besitzwechsel erhalten Sie eine Registrierungsnummer. Diese Registrierungsnummer ist die Bestätigung für eine erfolgreiche Meldung. Bestehen Sie auf die Bekanntgabe der Registrierungsnummer bei der gewählten Meldestelle!

Österreichischer  Klub der Hovawartfreunde
Schriftführer & Hovishop & Zuchtwartstellvertreter

Christine Weingartner
Georgistrasse 76
1210  Wien
Mobil.: +43/664/625 82 05
christine.weingartner@gmx.at